Absicherung eines Devisenkredites
Ein Devisenkredit birgt diverse Risiken (z.B. sich ungünstig verändernde Währungskurse oder steigende zu zahlende Zinsen), die sich mit Instrumenten absichern lassen. Das Problem bei der Sache: Die absichernden Instrumente sind natürlich nicht kostenlos. Sie können den Devisenkredit im ungünstigen Fall derart verteuern, dass sie seine Vorteile minimieren oder gar zunichte machen. Der Weg zwischen Absicherung auf der einen Seite und besonders günstigen Kredit-Konditionen ist also eine Gratwanderung. Sie können sich beispielsweise dafür entscheiden, nichts für die Absicherung des Kredits zu tun. Dadurch entstehen natürlich keine Zusatzkosten oder Risiken durch Spekulationen. Falls der Wert der Gegenwährung (z.B. Yen) sinkt, profitieren Sie bei dieser Variante der NULL-Absicherung maximal. Das Risiko steigender Zinsen und/oder Kreditsumme bleibt ebenfalls gleich hoch.
Trading:
Sie können während der Laufzeit des Kredits natürlich weiter handelnd tätig sein und so bestenfalls Ihre Devisenschuld deutlich reduzieren. Diese Chance geht allerdings mit einer ebenso hohen Gefahr einher. Im ungünstigen Fall verspekulieren Sie sich: Die Kreditschuld steigt und auch die Kreditkosten steigen.
Hedging:
Beim so genannten Hedging werden Teilrisiken des Devisenkredits durch Derivate oder andere klassische Instrumente des Schutzes abgesichert. Bewusst muss man sich sein, dass es hier um eine Teilabsicherung geht, die Risiken nicht vollständig ausschließt, allerdings keine Zusatzkosten verursacht. Die Flexibilität bei dieser Art der Absicherung bleibt hoch.
Web www.devisenkredit.de
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